Nach knapp zwei Jahren Zwangspause fährt seit Freitag die Schwäbische Waldbahn wieder. Ehrenamtliche und Baufirmen haben die Strecke monatelang repariert, nach dem durch das schwere Unwetter 2024 der Betrieb eingestellt werden musste.
Bauphase der Schwäbischen Waldbahn eine Herausforderung
Die Wiederinbetriebnahme startete am Freitag mit einer Eröffnungsfahrt der Schwäbischen Waldbahn ab Stuttgart. Danach wurde die Fahrt ab Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) mit einer Dampflok fortgesetzt. Bereits seit letztem Jahr fährt die Wieslauftalbahn zwischen Schorndorf und Rudersberg (Rems-Murr-Kreis) wieder. Nun kann auch die historische Schwäbische Waldbahn wieder auf der oberen Strecke zwischen Rudersberg und Welzheim (ebenfalls Rems-Murr-Kreis) fahren.
"Es ist ein wunderbarer Moment, wieder auf der Schwäbischen Waldbahn unterwegs sein zu können", sagt Lokführer Markus Müller. Erst vor wenigen Tagen sei klar gewesen, dass der Termin zur Wiedereröffnung am 1. Mai tatsächlich stattfinden könne. "Das war sehr aufregend, kurz davor die Freigabe zu bekommen", so Müller.
Zeitplan für die Wiedereröffnung konnte eingehalten werden
Bis zum Schluss stellte die Bauphase alle Beteiligten vor große Herausforderungen, doch der Zeitplan konnte eingehalten werden. Ein Großteil der Reparaturen zwischen Rudersberg und Welzheim wurde von Ehrenamtlichen durchgeführt.
"Ich bin unglaublich dankbar, dass wir nie Zweifel daran hatten, dass die Schwäbische Waldbahn wieder fahren kann. Was die Ehrenamtlichen hier geleistet haben, das ist einfach unbezahlbar", sagt Johannes Friz, Vorsitzender des Förderverein Welzheimer Bahn. Nach der Saison sollen dann weitere Sanierungen auf der Strecke hinzukommen.