Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation STELP, Serkan Eren, befindet sich derzeit im Iran in Gewahrsam. Das hat der SWR aus dem Umfeld von Serkan Eren erfahren. Zuvor hatte die Hilfsorganisation, deren Namen sich von "STuttgart hELPs" ableitet, auf Instagram über Serkan Erens Zustand berichtet.
Eren von humanitärer Mission im Iran nicht zurückgekehrt
Serkan Eren war im Juni für einen humanitären Hilfseinsatz in den Iran gereist. Seitdem war es ihm nicht gelungen, auszureisen. Zwischen dem Bundesverdienstkreuz-Träger und seiner Hilfsorganisation bestand seitdem kein Kontakt mehr. Dadurch war lange unklar, wo genau sich Eren aufhält und in welchem Zustand er sich befindet.
Wie STELP jetzt mitteilt, prüfen derzeit die iranischen Behörden den Einsatz von Serkan Eren im Iran. Man sei zuversichtlich, dass die Prüfung dazu führen wird, dass Eren heimkehren kann.
Nur mit Rucksack und ohne Sicherheitsvorkehrungen Stuttgart: STELP-Gründer Eren auf gefährlicher Mission im Iran
Serkan Eren hilft aktuell im Iran mit Spendengeldern aus der Region. Dafür begibt er sich in Gefahr. Er erzählt, warum er nur mit Rucksack und ohne Sicherheitsvorkehrungen reist.
STELP bittet um Rücksicht um Eren
Weiter bittet die Hilfsorganisation von öffentlichen Spekulationen abzusehen und Eren nicht direkt zu kontaktieren. Man gehe davon aus, dass der Stuttgarter keinen Zugriff auf sein Handy hat.
Aus diesem Grund hat STELP auch dessen Instagram-Profil vorerst deaktiviert. STELP tue alles, um Serkan Eren aus der Ferne bestmöglich zu unterstützen.