Auto war in Menschengruppe geprallt

Am Olgaeck in Stuttgart gilt wegen Unfall ab jetzt Tempo 30

Die Stadt lässt das Tempo am vielbefahrenen Knotenpunkt drosseln. Grund dafür ist der Unfall im Mai 2025.

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Von Autor/in Aita Koha

Im Bereich des Olgaecks in der Stuttgarter Innenstadt gilt ab sofort Tempo 30. Das hat die Stadtverwaltung am Donnerstag mitgeteilt. Sowohl in der Charlottenstraße als auch in der Olgastraße habe sie an diesem Tag Tempo-40- gegen Tempo-30-Schilder ausgetauscht. Ziel ist es, dort die Verkehrssituation zu entschärfen. Das Tempolimit dort war seit etlichen Wochen geplant. Möglich wurde es, weil der Kreuzungsbereich auch ein Schulweg ist.

Unfall am Olgaeck: Untersuchung läuft noch

Anlass ist, dass sich am 2. Mai an dieser verkehrsreichen Kreuzung ein tragischer Unfall ereignet hatte. Ein Mann war mit seinem Geländewagen in eine Menschengruppe geprallt. Fünf Kinder und drei Erwachsene wurden teils schwer verletzt, eine 46-Jährige starb später im Krankenhaus. Der Unfall ist noch nicht komplett aufgearbeitet. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart dem SWR sagte, läuft das Verfahren noch, das unter anderem den Unfall analysiert.

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Tempolimit soll mehr Sicherheit bringen

Die Ursache des Unfalls sei zwar keine überhöhte Geschwindigkeit gewesen, so die Stadt Stuttgart in einer Mitteilung. Dennoch habe eine Expertengruppe an diesem komplexen Verkehrsknotenpunkt Tempo 30 empfohlen. Die Ampelanlagen und Signalprogramme für Busfahrer, Autofahrer, Stadtbahnen und Fußgänger wurden angepasst, sodass nun schließlich die Tempo-30-Schilder aufgehängt werden konnten.

Auf der Gedenkveranstaltung, die eine Woche nach dem Unfall stattfand, hatten Menschen mit Bannern gegen den Straßenverkehr in Stuttgart protestiert und der Stadtverwaltung vorgeworfen, dass sie zu wenig für den Schutz der Fußgänger unternehme. Auch Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hatte Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) in einem Brief aufgefordert, den Verkehrsknotenpunkt am Olgaeck umzubauen.

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