Die Feuerwehr musste in Stuttgart am Sonntagabend gleich zwei mal ausrücken. In den Stadtteilen Weilimdorf und Zuffenhausen hat es in zwei Wohngebäuden gebrannt.
Brand in Wohnhaus in Stuttgart-Weilimdorf
Im Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf hat es in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Gegen 18:30 Uhr am Sonntagabend alarmierten Anrufer die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte fanden vor Ort eine starke Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern des Gebäudes vor. Der Brandherd wurde in einem Kellerraum ausgemacht und durch die Feuerwehr binnen weniger Minuten gelöscht. Die Wohnungen sind weiterhin bewohnbar.
Mann und Baby nach Brand im Krankenhaus
Ein Mann und ein sieben Monate altes Baby hatten Rauch eingeatmet - sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Person war auf den Balkon ihrer Wohnung im Obergeschoss geflüchtet, da der Treppenraum völlig verraucht und nicht mehr begehbar war. Von dort wurde sie mithilfe der Drehleiter gerettet. Außerdem retteten die Feuerwehrkräfte eine Katze unverletzt aus dem Dachgeschoss. Der Sachschaden wird laut Polizei auf rund 60.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.
Mehrfamilienhaus in Zuffenhausen in Flammen
Auch in Stuttgart-Zuffenhausen hatte es gebrannt. Das Feuer war am Sonntagabend gegen 21 Uhr in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Als die Feuerwehr wenig später eintraf, schlugen Flammen aus den Fenstern im Dachgeschoss. Der Brand drohte bereits, auf den Dachstuhl überzugreifen. Die Bewohner hatten das Gebäude selbständig und unverletzt verlassen können. Die Feuerwehr konnte so direkt beginnen, den Brand zu bekämpfen.
Die bauliche Situation erschwerte allerdings das Löschen. Erst nach einer dreiviertel Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an, da sich der Brand in die Holzbalken-Decke und eine Gebäudetrennwand ausgebreitet hatte.
Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt
Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er wurde zur Untersuchung in eine Klinik gebracht, konnte aber nach kurzer Zeit wieder entlassen werden. Die betroffene Brandwohnung ist aktuell nicht bewohnbar wie auch die angrenzende Wohnungen infolge der starken Rauchentwicklung. Für die Bewohner wurde eine alternative Unterbringung organisiert. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro. Was den Brand ausgelöst hat, ist auch bei diesem Brand unklar.