Eine 80-Jährige hatte nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen ihr Pfefferspray mit ins Eugen-Keidel-Bad in Freiburg gebracht. Dort soll sie es aus ihrer Handtasche herausgeholt haben, um es einer Bekannten zu zeigen - und versprühte wohl versehentlich den Inhalt im Eingangsbereich. Die Polizei vermutet keine Absicht, ermittelt aber trotzdem wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Frau.
13 Personen mit Augenreizungen behandelt
Der Eingangsbereich wurde durch das Personal des Bades geräumt und Badegäste wurden nach draußen geschickt. Bei der Kontrolle des betroffenen Bereichs stellte die Feuerwehr kein Reizgas mehr fest. Dennoch wurde der Eingangsbereich des Bades durch die Einsatzkräfte maschinell belüftet.
13 Menschen klagten über Reizungen und wurden vom Rettungsdienst untersucht. Offenbar wurde aber niemand verletzt. Nach rund 30 Minuten konnten die Badegäste zurück in die Therme.