"Palästina Spricht Freiburg" hatte aufgerufen

Rund 150 Menschen bei Pro-Palästina-Demonstration in Freiburg

Mit Plakaten und Sprechgesängen haben am Samstagnachmittag rund 150 Menschen in der Freiburger Innenstadt auf die Situation im Gazastreifen aufmerksam gemacht. Die Demonstration verlief friedlich.

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Von Autor/in Ina Held

Am Samstagnachmittag haben sich vor dem Stadttheater in Freiburg rund 150 Menschen zusammengefunden, um gegen den israelischen Angriff auf den Gazastreifen und Libanon zu demonstrieren. Anschließend zogen sie durch die Freiburger Innenstadt.

"Palästina Spricht Freiburg" hatte aufgerufen

Zu der angemeldeten Demonstration aufgerufen hatte die Gruppierung "Palästina Spricht Freiburg". Sie setzt sich unter anderem für palästinensische Rechte ein. Mit Transparenten und Sprechgesängen machten die Demonstrierenden auf die Situation und das Leid der Menschen im Gazastreifen und im Libanon aufmerksam. Sie forderten ein Ende der israelischen Angriffe und Freiheit für Palästinenser. Mit Pressevertretern wollten die Organisatoren nicht sprechen.

Rund 150 Menschen waren am Samstagnachmittag zu einer angemeldeten Pro-Palästina-Demo in Freiburg gekommen. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort.
Rund 150 Menschen waren am Samstagnachmittag zu einer angemeldeten Pro-Palästina-Demo in Freiburg gekommen. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort.

Verbotene Sprechgesänge zu Beginn der Demo

Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort und begleitete den Protestzug. Zu Beginn der Versammlung wurde eine Parole gerufen, die in Deutschland verboten ist. Die Polizei wird das zur Anzeige bringen. Danach kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen. Die Demonstration verlief friedlich.

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„Aufgrund meiner Wurzeln bin ich mit dem Nahostkonflikt aufgewachsen“. Jouanna Hassoun wurde im Libanon als Tochter palästinensischer Flüchtlinge geboren und floh mit ihrer Familie im Alter von 6 Jahren nach Deutschland.

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Stimmen aus der Kulturszene beklagen, man könne seine Solidarität mit Palästina nicht frei äußern. Ein Versuch der Entwirrung mit Rapperin Ebow und Politologin Saba-Nur Cheema.

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