Schnittwunde am Kopf zugefügt

Versuchter Mord in der JVA Waldshut-Tiengen

Im Gefängnis in Waldshut-Tiengen soll ein Mann versucht haben, einen JVA-Beamten zu töten. Der Tatverdächtige bleibt daher in U-Haft, sonst wäre er inzwischen entlassen worden.

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Von Autor/in Petra Jehle

In Waldshut-Tiengen soll ein 28 Jahre alter Gefangener in der JVA laut Staatsanwaltschaft versucht haben, einen Vollzugsbeamten zu töten. Der mutmaßliche Angriff war im September, teilte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen nun mit. Nach einem Streit zwischen zwei Häftlingen habe der Vollzugsbeamte den 28-Jährigen zu dem Streit befragen wollen.

Dabei sei es dem Gefangenen gelungen, ein Teppichmesser aus einem offenstehenden Schrank zu nehmen, so die Staatsanwaltschaft. Er habe dem Vollzugsbeamten eine lange Schnittwunde am Kopf zugefügt und gedroht ihn zu töten.

Beamter verlor viel Blut

Der Beamte habe den Gefangenen zwar zu Boden bringen und entwaffnen können. Der Justizvollzugsbeamte habe jedoch schwere Schnittverletzungen mit hohem Blutverlust erlitten. Vor wenigen Tagen wäre die ursprüngliche Untersuchungshaft des mutmaßlichen Angreifers zu Ende gewesen.

Laut Staatsanwaltschaft war er wegen Diebstahls in Untersuchungshaft. Jetzt bleibt er wegen des Verdachts des versuchten Mordes hinter Gitter.

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