Nach Warnstreiks bei IKEA, Media Markt und H&M

Tarifabschluss für Einzel- und Versandhandel in BW: Beschäftigte bekommen bessere Gehälter

Die Beschäftigten im Handel erhalten mehr Geld. Wie ver.di mitteilte, haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in der vierten Verhandlungsrunde auf einen Tarifvertrag geeinigt.

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Die Beschäftigten im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel haben einen neuen Tarifvertrag - Arbeitgeber und Gewerkschaft ver.di haben sich in der vierten Verhandlungsrunde geeinigt. Davon sind rund 500.000 Beschäftigte des Einzel- und Versandhandels in Baden-Württemberg betroffen.

Der Tarifabschluss sieht laut ver.di eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um drei Prozent zum 1. Juli 2026 sowie eine weitere Erhöhung um zwei Prozent zum 1. April 2027 vor. Die Ausbildungsvergütungen werden angehoben. Zudem seien die unteren Entgeltgruppen nun besonders gestärkt. Der Tarifvertrag habe laut einer Mitteilung von ver.di eine Laufzeit von 25 Monaten.

Dem Abschluss waren Streiks im Einzelhandel vorausgegangen

"Dieser Tarifabschluss wurde gemeinsam von den aktiven Beschäftigten in den Betrieben erkämpft. Ohne ihren Einsatz wäre dieser Abschluss nicht möglich gewesen", so Wolfgang Krüger, ver.di-Verhandlungsführer, in einer Mitteilung.

Gestreikt wurde unter anderem in Mannheim-Heidelberg, Karlsruhe-Pforzheim, Heilbronn-Schwäbisch Hall und Umgebung, sowie den Bereichen Fils-Neckar-Alb, Konstanz und Radolfzell. Betroffen waren die Unternehmen Kaufland, H&M, Zara, IKEA und Media Markt.

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