Gewerkschaft fordert höhere Gehälter

Warnstreiks im Handel am Samstag in mehreren Städten im Land

ver.di will mit weiteren Warnstreiks in BW die Gewerkschaftsforderungen für die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel unterstreichen. Viele Städte sind betroffen.

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Von Autor/in Andrea Blocksdorf

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am Samstag wieder in mehreren Regionen Baden-Württembergs zu ganztägigen Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel aufgerufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, richtet sich der Aufruf an Beschäftigte in den Bereichen Mannheim-Heidelberg, Karlsruhe-Pforzheim, Heilbronn-Schwäbisch Hall und Umgebung, sowie den Bereichen Fils-Neckar-Alb, Konstanz und Radolfzell. Betroffen seien die Unternehmen Kaufland, H&M, Zara, IKEA und Media Markt.

Noch kein Angebot von Arbeitnehmerseite

Die Gewerkschaft will mit den Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde Druck auf die Arbeitnehmer machen, die noch kein Angebot vorgelegt haben. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 8. Juni 2026 angesetzt. ver.di fordert nach eigenen Angaben unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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