Politiker und IHK fürchten Stillstand

Ausbau der B27 bei Ofterdingen und Tübingen dauert wohl länger

Pendler auf der B27 brauchen wohl noch viel Geduld. CDU-Politiker aus der Region befürchten einen Stillstand beim Ausbau. Grund dafür: die Finanzplanung im Bundeshaushalt.

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Von Autor/in Anna Priese

Die Bundestagsabgeordneten Michael Donth und Thomas Bareiß aus der Region Neckar-Alb (beide CDU) und die IHK Reutlingen sorgen sich laut einer Pressemitteilung um die geplanten Bauprojekte an der B27. Denn die derzeitige Bundesregierung plant weniger Geld für den Straßenbau ein. Davon seien die Bundesstraßen besonders betroffen. Damit brauchen Pendler auf der B27 zwischen Balingen und Stuttgart wohl weiter Geduld.

Zwei Bauprojekte an B27 im Kreis Tübingen betroffen

Die zwei Politiker gehen davon aus, dass einige Bauprojekte mit der Finanzplanung der Bundesregierung bis 2029 nicht starten können. Denn bis dahin fehlten fast 15 Milliarden Euro für Bundesfernstraßen, so die Bundestagsabgeordneten. Das macht sich laut Mitteilung auch in der Region bemerkbar. Unter anderem seien die Abschnitte Bodelshausen-Nehren (Kreis Tübingen) sowie der Schindhaubasistunnel in Tübingen und auch die Ortsumfahrung Albstadt-Lautlingen (Zollernalb-Kreis) sowie ein Tunnel bei Freudenstadt betroffen. Obwohl die Planungen zu den Projekten weit fortgeschritten seien, gebe es bis 2029 keine Baufreigabe.

Zu wenig Geld für Straßensanierungen befürchtet

Auch für die Straßensanierung gebe es weniger Geld. Damit steige das Risiko maroder Straßen, Verkehrseinschränkungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Abgeordneten Donth und Bareiß fordern für die anstehenden Verhandlungen für den Bundeshaushalt 2026 ein klares Bekenntnis zu den Verkehrsprojekten.  

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Anna Priese
Anna Priese ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.

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