Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat Anklage gegen einen 41-Jährigen erhoben. Der Mann soll in den Jahren 2023 und 2024 als Fahrlehrer im Raum Sigmaringen mehrere Fahrschülerinnen sexuell missbraucht und belästigt haben.
Vorwurf: Für Übergriffe in den Wald gelotst
Konkret besteht laut der Staatsanwaltschaft unter anderem der Verdacht der mehrfachen Vergewaltigung und des sexuellen Übergriffs. Insgesamt werden dem Mann neun Taten vorgeworfen. In der Mitteilung heißt es, der 41-Jährige solle seine Fahrschülerinnen in abgelegene Waldstücke oder auf Parkplätze gelotst und sich die Abgeschiedenheit der Orte zu Nutze gemacht haben. Er soll außerdem ausgenutzt haben, dass die Fahrschülerinnen durch die Bedienung des Autos abgelenkt waren.
Fahrlehrer: Sex mit Fahrschülerin sei einvernehmlich gewesen
In einem Fall legt die Staatsanwaltschaft dem Mann zur Last, eine Fahrschülerin sechs Mal vergewaltigt zu haben. Diesen Vorwurf weist der Mann laut der Mitteilung zurück. Er sagt, er habe eine Affäre mit seiner Fahrschülerin gehabt und der Sex sei einvernehmlich gewesen.
Darüber hinaus wirft die Staatsanwaltschaft ihm eine sexuelle Belästigung und einen sexuellen Übergriff an zwei weiteren Fahrschülerinnen vor. Außerdem soll er eine "exhibitionistische Handlung" begangen haben. Zu diesen Vorwürfen hat sich der Fahrlehrer laut der Mitteilung nicht geäußert. Der Mann sitzt seit März in Untersuchungshaft.