Nach Bericht der Polizei

Unternehmen im Zollernalbkreis entgeht knapp Krypto-Betrug

Beinahe wäre eine Firma aus dem Zollernalbkreis auf Krypto-Betrüger hereingefallen. Ein Unternehmen im Kreis Sigmaringen hatten Betrüger bereits um eine hohe Summe gebracht.

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Von Autor/in Lisamarie Haas Baum

Die Polizei hatte vor einigen Wochen öffentlich gemacht, dass eine Firma aus dem Kreis Sigmaringen um eine sechsstellige Summe in Kryptowährung gebracht wurde. Einen Teil davon konnte die Polizei zwischenzeitlich sicherstellen. Jetzt wurde bekannt: Beinahe hätte dieselbe Masche auch zwei Unternehmen aus dem Zollernalbkreis und dem Landkreis Esslingen getroffen.

Unternehmen aus Zollernalbkreis entgeht Kryptobetrug

Die Betrüger hatten sich als Vermittler für einen vermeintlichen Schweizer Investor angeboten und spielten teils aufwendig vor, dass eine entsprechende Investition kurz vor dem Abschluss stehe. Die fällige Provision forderten die Unbekannten in Krypto-Währung.

Ein Unternehmen im Landkreis Esslingen hatte den Betrug wegen Presseberichten über den Sigmaringer Fall frühzeitig erkannt. Eine Firma aus dem Zollernalbkreis hatte sich sogar schon mit vermeintlichen Vermittlern in Mailand getroffen. Zwischenzeitlich wurde aber auch dieses Unternehmen durch Presseberichte auf die Masche aufmerksam. Dadurch wurde laut Polizei ein finanzieller Schaden von insgesamt 400.000 Euro verhindert.

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Die Kriminalpolizei warnt vor solchen professionellen Betrügern. Vor allem, wenn die Täter behaupten, dass Zahlungen in Kryptowährungen mittlerweile üblich seien. Die Polizei empfiehlt, sich von unabhängigen Finanzberatungen oder der Verbraucherzentrale beraten zu lassen.

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Lisamarie Haas Baum
Lisamarie Haas Baum ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.

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