Gegen 17 Uhr sind am Dienstag erste Meldungen bei der Polizei eingegangen. Eine Kuh sei auf der Bundesstraße 28 zwischen Kusterdingen (Landkreis Tübingen) und Betzingen (Landkreis Reutlingen) unterwegs. Nach Angaben eines Sprechers des Polizeipräsidiums Reutlingen wurden daraufhin immer wieder Einfahrten auf die Bundesstraße gesperrt. So wurde dafür gesorgt, dass keine Fahrzeuge mehr im von der Kuh genutzten Bereich der B28 unterwegs waren.
Kuh wollte sich bei Kusterdingen nicht fangen lassen
Rund zwei Stunden lang wurde laut Polizei versucht, die Kuh zu fangen. Doch die spazierte nicht nur auf der Bundesstraße. Sie verdrückte sich auch immer wieder auf die umliegenden Wiesen, Äcker und in Wäldchen. Zeitweise war sie auch verschwunden. Deshalb wurde auch ein Polizeihubschrauber in die Luft geschickt, um die Kuh von oben wieder zu finden.
Am Ende blieb nur der Schuss eines Jägers
Kurz vor 19 Uhr haben die Beteiligten die Fang-Versuche eingestellt. In Absprache mit dem Besitzer wurde beschlossen, die Kuh zu töten. Damit das fach- und tiergerecht geschieht, wurde ein Jäger beauftragt. Der erwischte die Kuh dann etwas abseits der Bundesstraße im freien Gelände zwischen Kusterdingen-Jettenburg und einem Hotel. Kurz darauf konnte der Verkehr auf der B28 wieder ungefährdet fließen.