Vorwurf: versuchte Tötung

20-Jähriger festgenommen nach Messerangriff wegen Streit um Müll

Der Verdächtige soll Ende März in einem Park in Reutlingen einen Mann mit einem Messer schwer verletzt haben. Dieser hatte ihn zuvor gebeten, seinen Müll wegzuräumen.

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Von Autor/in Maren Seehuber

Versuchte Tötung lautet der Vorwurf gegen einen 20-Jährigen Verdächtigen. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Tübingen und der Kriminalpolizei Reutlingen wurde der Mann nun festgenommen. Der Verdächtige soll laut Polizei Ende März im Reutlinger Stadtgebiet Storlach, einen 51-Jährigen mit einem Messer angegriffen haben. Der Mann wurde dabei schwer verletzt.

Messerangriff im Park in Reutlingen

Der 51-Jährige hatte laut Polizei Ende März drei Jugendliche auf einer Parkbank im Storlach angesprochen und sie gebeten, ihren Müll aufzuräumen. Daraufhin soll ihn einer der Tatverdächtigen mit einem Pfefferspray bedroht haben. Ein weiterer Täter hat laut Polizei ein Messer gezogen und damit den Mann an der Schulter und der Hand verletzt. Daraufhin sind der Tatverdächtige und seine zwei Begleiter zunächst unerkannt geflohen. Der Passant wurde nicht lebensbedrohlich verletzt - er kam ins Krankenhaus. Die Polizei fahndete anschliessend mit einem Hubschrauber nach den Jugendlichen.

Ermittlung wegen versuchter Tötung

Der 20-jährige Tatverdächtige soll laut Polizei bereits weitere Körperverletzungen begangen haben. Ihm wird nun versuchte Tötung vorgeworfen. Bei dem Messerangriff habe der Angreifer den Tod des 51-Jährigen billigend in Kauf genommen, so die Polizei. Die Ermittlungen zu möglichen Mittätern dauern an. Der 20-Jährige Tatverdächtige ist bei einer Wohnungsdurchsuchung am vergangenen Freitag festgenommen worden. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

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Maren Seehuber
Maren Seehuber ist Reporterin für Hörfunk und Online beim SWR im Studio Tübingen.

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