Wolken könnten die Sicht erschwert haben

Tödlicher Flugzeugabsturz bei Geisingen: Schwierige Wetterlage als Ursache?

Vor knapp einem Jahr ist ein Kleinflugzeug bei Geisingen abgestürzt - der Pilot kam ums Leben. Ein erster Bericht gibt jetzt Hinweise darauf, wie es zu dem Unglück gekommen sein könnte.

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Von Autor/in Judith Hüwelmeier

Anfang Februar war ein Kleinflugzeug im Wald bei Geisingen-Gutmadingen (Kreis Tuttlingen) abgestürzt. Der Pilot verunglückte dabei tödlich. Ein Zwischenbericht der zuständigen Bundesstelle für Flugunfälle (BFU) rekonstruiert den Unfall.

Flugzeugabsturz bei Geisingen "war nicht überlebbar"

Das Kleinflugzeug war dem Bericht zufolge in Bozen gestartet und steuerte den Flugplatz in Donaueschingen an. Demnach war der erfahrene Pilot allein an Bord. Kurz vor dem Ziel habe er eine Wolke passiert und sei im Sinkflug mit Baumwipfeln bei Geisingen kollidiert. Für den 77-jährigen Piloten "war der Aufprall nicht überlebbar", heißt es im Bericht weiter. Er starb noch an der Unfallstelle in einem großflächigen Waldgebiet südwestlich von Geisingen.

Ein Polizeihubschrauber konnte das Wrack noch am selben Abend orten, nachdem das Flugzeug zuvor als vermisst gemeldet worden war. Kriminalpolizei und Experten der Bundesstelle für Flugunfälle haben die Trümmer untersucht.

Das Wrack eines weiß-grünen Sportflugzeugs in einem Waldgebiet bei Geisingen im Kreis Tuttlingen.  Ein Jahr nach dem tödlichen Flugzeugabsturz bei Geisingen liefert ein Bericht neue Erkenntnisse zum Unfall: War das Wetter ursächlich?
Das Wrack der PA-34-220T. Ein Jahr nach dem tödlichen Flugzeugabsturz bei Geisingen liefert ein Bericht neue Erkenntnisse zum Unfall: War das Wetter ursächlich?

Deutscher Wetterdienst: Tiefe Wolken zum Unfallzeitpunkt

Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass zum Zeitpunkt des Absturzes tiefhängende Wolken die Sicht erschwert haben könnten. Hinweise auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Piloten, die zu dem Unglück geführt haben könnte, gibt es laut BFU-Bericht nicht.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Ein Ergebnis gibt es im Abschlussbericht, so die Behörde. Wann dieser vorliegt, kann die Behörde nicht sagen.

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Judith Hüwelmeier
Judith Hüwelmeier ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.
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Catharina Straß
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