Anfang Februar war ein Kleinflugzeug im Wald bei Geisingen-Gutmadingen (Kreis Tuttlingen) abgestürzt. Der Pilot verunglückte dabei tödlich. Ein Zwischenbericht der zuständigen Bundesstelle für Flugunfälle (BFU) rekonstruiert den Unfall.
Flugzeugabsturz bei Geisingen "war nicht überlebbar"
Das Kleinflugzeug war dem Bericht zufolge in Bozen gestartet und steuerte den Flugplatz in Donaueschingen an. Demnach war der erfahrene Pilot allein an Bord. Kurz vor dem Ziel habe er eine Wolke passiert und sei im Sinkflug mit Baumwipfeln bei Geisingen kollidiert. Für den 77-jährigen Piloten "war der Aufprall nicht überlebbar", heißt es im Bericht weiter. Er starb noch an der Unfallstelle in einem großflächigen Waldgebiet südwestlich von Geisingen.
Ein Polizeihubschrauber konnte das Wrack noch am selben Abend orten, nachdem das Flugzeug zuvor als vermisst gemeldet worden war. Kriminalpolizei und Experten der Bundesstelle für Flugunfälle haben die Trümmer untersucht.
Deutscher Wetterdienst: Tiefe Wolken zum Unfallzeitpunkt
Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass zum Zeitpunkt des Absturzes tiefhängende Wolken die Sicht erschwert haben könnten. Hinweise auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Piloten, die zu dem Unglück geführt haben könnte, gibt es laut BFU-Bericht nicht.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Ein Ergebnis gibt es im Abschlussbericht, so die Behörde. Wann dieser vorliegt, kann die Behörde nicht sagen.