Die Spedition Betz International GmbH aus Sonnenbühl (Landkreis Reutlingen) - eine Tochter der Willi-Betz-Gruppe - hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hat den Antrag am 2. April beim Amtsgericht Tübingen gestellt. Das Gericht hat das Verfahren vergangenen Dienstag eröffnet und Rechtsanwalt Dirk Poff zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Zukunft von Betz International in Sonnenbühl offen
Von der Insolvenz sind rund 140 Mitarbeitende des Transportunternehmens betroffen. Der Geschäftsbetrieb läuft nach Unternehmensangaben uneingeschränkt weiter. Auch für eine mögliche Fortführung gibt es bereits erste Interessenten. Ziel sei es, gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine nachhaltige Perspektive zu entwickeln und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.
Gehälter vorerst durch Insolvenzgeld gesichert
Hintergrund des Insolvenzantrags sind laut Unternehmen insbesondere gestiegene Kosten, ein intensiver Wettbewerb und die derzeit schwierige wirtschaftliche Lage. Laut Geschäftsführung arbeite man mit Hochdruck daran, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und tragfähige Lösungen für die Zukunft des Unternehmens zu entwickeln. Die Gehälter der Beschäftigten sind für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert.