Ein Zuchthengst der Extraklasse, eine Persönlichkeit, der von allen Seiten Ehrfurcht und Bewunderung entgegengebracht würde. So beschreibt das Haupt- und Landgestüt Marbach den 21-jährigen Hengst.
Seiner Bedeutung entsprechend kam der Dunkelfuchs Floriscount nicht etwa mit einem banalen Pferdetransporter auf der Schwäbischen Alb an, sondern ist von seinem Besitzer, Clemens Graf Merveldt, persönlich chauffiert und eskortiert worden.
30 Söhne sind selbst schon Zuchthengste
In den vergangenen zwei Jahren war Floriscount in Dänemark und Holland sehr erfolgreich. Das heißt bei einem Hauptvererber: Der Hengst kommt inzwischen auf annähernd 1.000 gelungene Nachkommen. Das Landgestüt zählt auf ihn: Gut 500 Sportpferde, dazu hunderte "hoch bonitierte", also gut gebaute Töchter und Enkeltöchter - und 30 Söhne, die ebenfalls schon für die Zucht ausgewählt sind.
Dunkelfuchs Floriscount sei schlicht und einfach ein Starvererber, der es sich derzeit in seinem Schnackselkabinett - das Gestüt nennt das allzu nüchtern "Beschälerbox" - gemütlich gemacht hat. Eine Saison lang ist er jetzt auf der Schwäbischen Alb bereit für Pferdeladies. Und das habe sich im Übrigen schon wie ein Lauffeuer herumgesprochen.