Feuerwehr und Technisches Hilfswerk greifen ein

Fische sterben in der Steinlach bei Mössingen

Verschmutzes Wasser und an die 100 tote Fische haben Feuerwehr und Technisches Hilfswerk drei Tage lang in Mössingen beschäftigt. Mittlerweile ist die Ursache bekannt.

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Von Autor/in Tobias Rotzinger

Verschmutztes Wasser hat in der Steinlach bei Mössingen ein Fischsterben ausgelöst. Rund 100 tote Fische und Fäkalien sind am Wochenende bei einem Teich in der Nähe der Mössinger Innenstadt (Kreis Tübingen) aufgetaucht. Inzwischen wurde das Wasser wieder gesäubert.

Ein Teich mit dunklem Wasser am MühlegärtleSteinlachstrand in Mössingen. Darin starben an die 100 Fische.
Ein verstopfter Abwasserkanal hat verunreinigtes Wasser in den Teich am Mühlegärtle/Steinlachstrand in Mössingen gespült. Daraufhin starben an die 100 Fische. Stadtverwaltung Mössingen

Verstopfter Abwasserkanal als Ursache

Die Ursache des Vorfalls war schnell gefunden: Ein Abwasserkanal im Mössinger Ortsteil Öschingen war verstopft. Infolge der Blockade konnte das verunreinigte Wasser nicht wie vorgesehen abgeleitet werden. Stattdessen gelangten die Fäkalien in den Öschenbach und weiter in die Steinlach. Dort sind die Fische gestorben.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen waren Feuerwehr und Technisches Hilfswerk im Einsatz. Sie haben das verschmutzte Wasser abgepumpt und kontrolliert zur Kläranlage geleitet. Außerdem haben sie Frischwasser zugeführt.

Keine akute Umweltgefahr mehr

Laut der Pressesprecherin des Landratsamts Tübingen, Martina Guizetti, wurde nun alles getan, was man tun konnte. Eine akute Gefahr für die Umwelt bestehe nicht mehr. Die betroffenen Gewässer werden dennoch weiter beobachtet.

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