Am Sonntagabend wurden mehrere Preise für Kleinkunst im Rahmen der "Tuttlinger Krähe" verliehen. Den Hauptpreis hat das Berliner Trio "Tridiculous" mit Artistik abgeräumt. Es konnte auch das Publikum so von sich überzeugen, dass es zusätzlich noch den Publikumspreis erhalten hat. 9.000 Euro Preisgeld nehmen die Berliner mit nach Hause und zwei der Tuttlinger Krähe-Figuren aus Bronze.
"Glücklich und overwhelmed" über den Hauptpreis der Tuttlinger Krähe 2026
Einer der drei Künstler von "Tridiculous" ist Semion Bazavlouk. Im SWR-Interview auf der Rückreise nach Berlin betonte er, wie glücklich und überwältigt er und seine Teamkollegen Rostyslav Hubaydulin und Ihor Yakymenko sind. Der Preis habe nicht nur Strahlkraft in der Branche, sondern sei auch bei vielen Menschen bekannt.
Das ist schon was sehr, sehr Großes für uns.
Das Ergebnis sei sehr knapp gewesen, zitiert Bazavlouk die Jury. Das habe den Abend noch aufregender gemacht. Das Preisgeld wollen die drei Männer in ein neues Programm mit Artistik, Musik und Comedy investieren, so Bazavlouk.
Kleinkunstpreis geht auch nach Tübingen
Während der zweite Preis ebenfalls an Berliner Künstler ging, wanderte der Sonderpreis nach Tübingen: zu Chris und Iris, die mit ihrer Akrobatik überzeugen konnten. Die Kleinkunsttrophäen aus Bronze wurden von dem Tuttlinger Bildhauer Roland Martin gestaltet.
Über mehrere Tage haben in Tuttlingen Kleinkünstlerinnen und Künstler ihr Programm mit Bewegung, Kabarett, Clowns und Zauberei gezeigt und um den renommierten Kunstpreis "Tuttlinger Krähe" gekämpft. Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher sind dafür laut dem Veranstalter, den Tuttlinger Hallen, nach Tuttlingen gekommen. Zum 26. Mal hat die Verleihung schon stattgefunden. Im vergangenen Jahr wurde die Cabaret-Diva "Maladée" mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.