Am Progymnasium Rosenfeld (Zollernalbkreis) stehen schwere Vorwürfe gegen eine Lehrkraft im Raum. Nach Angaben der Schule haben mehrere Personen von sexualisierten Übergriffen auf Schülerinnen berichtet. Zuerst hatte der "Schwarzwälder Bote" über den Fall berichtet.
Schule informiert Eltern über Übergriffen
"Das Kollegium des Progymnasiums ist sehr betroffen von diesen Vorwürfen und nimmt sie sehr ernst", heißt es in einem Schreiben des Schulleiters Christian Breithaupt an die Eltern. Im Elternbrief kündigt er an, dass den Anschuldigungen nachgegangen und das Thema in den Klassen aufgegriffen werde.
Regierungspräsidium prüft Vorwürfe
Das Regierungspräsidium Tübingen arbeite als obere Schulbehörde mit dem Gymnasium daran, die Vorwürfe aufzuklären, sagte ein Sprecher dem SWR. In den vergangenen Tagen konnten sich demnach Schülerinnen und Schüler zu den kursierenden Berichten äußern, entweder schriftlich oder im Gespräch mit einem Lehrer oder einer Lehrerin.
Über die Pfingstferien wolle die Schulbehörde die Berichte auswerten, so der Sprecher. Erst dann könne sie entscheiden, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden. Beim Polizeipräsidium Reutlingen und der Staatsanwaltschaft Hechingen liegen bislang noch keine Anzeigen vor, so die jeweiligen Sprecher gegenüber dem SWR.