Fahrerflucht nach spektakulärem Unfall

Junger Autofahrer kracht in Ulm in Gefängnismauer

Ein 20-jähriger Autofahrer hat am späten Samstagabend in Ulm einen spektakulären Unfall verursacht: Erst rammte er eine Ampel, dann eine Gefängnismauer - und floh anschließend.

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Von Autor/in Torsten Blümke

Ein spektakulärer Unfall sorgte am Samstagabend gegen 23 Uhr in Ulm für Aufsehen: Ein 20-jähriger Autofahrer verlor offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er in einer Kurve zu schnell unterwegs war. Er prallte zunächst gegen eine Ampel, bevor sein Wagen schließlich in die Mauer des Gefängnisses in der Thalfinger Straße krachte. Nach dem Unfall entschied sich der junge Mann jedoch, nicht vor Ort zu bleiben, sondern zu flüchten.

Fahrerflucht endet zu Hause

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und konnte den Verdächtigen schließlich in seinem Wohnhaus ausfindig machen. Laut einer Sprecherin der Polizei musste der 20-Jährige seinen Führerschein abgeben. Zudem erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Fahrerflucht.

Das Justizgebäude in der Ulmer Friedrichsau ist bei einem Unfall am Wochenende leicht beschädigt worden.
Die Fassade der Justizvollzugsanstalt in der Ulmer Friedrichsau ist bei einem Unfall am Wochenende leicht beschädigt worden. Maximilian Springer

Keine Verletzten, aber kaputte Mauer

Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Auch die Sicherheit der Insassen im Gefängnis sei nicht gefährdet gewesen, hieß aus der JVA Ulm. Allerdings müssen sowohl die beschädigte Ampel als auch die Gefängnismauer repariert werden. Die genaue Höhe des Schadens ist bislang nicht bekannt.

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