Ein chinesischer Hersteller hat ungefragt das Motiv eines deutschen Künstlers aus dem Kreis Karlsruhe für eine Prozellanserie genutzt. Ein französischer Händler hat die Produkte vertrieben. Die Plagiate wurden nur zufällig entdeckt. Es folgte laut der Aktion Plagiarius ein neun Jahre andauernder Prozess, weil der Händler nicht einsehen wollte, dass eine Urheberrechtsverletzung vorlag. Das Gericht verurteilte ihn zu Unterlassung und Schadensersatz. Aktion Plagiarius e.V.
Ein Unternehmen aus Spanien hat einen Kühlergrill vertrieben, der sehr an ein Produkt des Stuttgarter Automobilherstellers Mercedes-Benz erinnerte. Und das laut Aktion Plagiarius auch noch 150 Euro teurer als das Original ist. Es liege eine rechtsverletzende Marken- und Desingfälschung vor. Aktion Plagiarius e.V.
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die "isolierten Schraubendreher" der Firma Wiha aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis (links) und die Plagiate (rechts) nur durch einen Schriftzug. Farbe und Form sind sehr ähnlich. Allerdings besteht laut der Aktion Plagiarius bei den Plagiaten die Gefahr eines Stromschlags, die Anforderungen der internationalen Norm an einen "isolierten Schraubendreher" seien nicht erfüllt. Deshalb wird der Fall auch mit dem Negativpreis ausgezeichnet. Aktion Plagiarius e.V.