Feuer an drei Tagen in Folge

Brandstiftung an Ulmer Schule - zwei Jugendliche gefasst

Die Polizei in Ulm hat nach mehreren Brandstiftungen an einer Ulmer Schule zwei Jugendliche gefasst. Bei einem von ihnen soll es sich um einen ehemaligen Schüler handeln.

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Stand

An einem Ulmer Gymnasium brannte es vor Ostern an drei Tagen hintereinander. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat zwei Jugendliche gefasst. Sie haben laut einem Polizeisprecher die Taten gestanden.

Die 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen sollen in der Karwoche in drei Fällen Mülltonnen auf dem Schulgelände nahe der Ulmer Innenstadt angezündet haben. Bei einem der Brände wurden die Fassade und das Dach einer Sporthalle erheblich beschädigt. Am Tag nach dem letzten Feuer, vergangenen Karfreitag, hat die Polizei die zwei Tatverdächtigen auf dem Gelände der Schule gefasst. Einer von beiden soll ein ehemaliger Schüler sein - diese Information müsse von der Schule aber noch bestätigt werden.

Brände und Graffitis verursachen hohen Schaden

Die Ermittler werfen den Jugendlichen nicht nur die Brände vor. Sie sollen das Gebäude auch durch Graffitis beschädigt haben. Brände und Graffitis ergeben die hohe Schadenssumme, so die Polizei. Die weiteren Ermittlungen übernehmen die Mitarbeitenden des "Hauses des Jugendrechts" - eine Fachstelle, die sich um straffällige Kinder, Jugendliche und Heranwachsende kümmert.