Warnung vor tieffliegenden Weihnachtsbäumen

Hammerwurftechnik erfolgreich: Christbaum-Weitwurf hat Tradition in Pommertsweiler

Wer im neuen Jahr den Weihnachtskrempel raushaben wollte, konnte das auf sportliche Art in Pommertsweiler erledigen: Der Christbaum machte ein letztes Mal Freude - beim Weitwurf.

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Stand

Tieffliegende Weihnachtsbäume - das hat mittlerweile Tradition in Pommertsweiler im Ostalbkreis. Zum fünften Mal veranstaltete der Verein "WIP - Wir in Pommertsweiler" einen Christbaum-Weitwurf-Wettbewerb.

Da muss jeder seine Technik finden. Aber meine ist die Hammerwurftechnik: Zwei, drei mal drehen und wenn der richtige Moment kommt, dann loslassen.

Wo am Ende die Baumspitze liegt - das zählt. Die Technik ist egal, Hauptsache er fliegt möglichst weit. Man kann ihn stoßen, ähnlich wie beim Kugelstoßen in der Leichtathletik. Ist aber aerodynamisch suboptimal.

Den Weihnachtsbaum zu stoßen, funktioniert. Aber mit der Spitze nach vorn, bremst der Christbaum sich selbst aus. Bessere Ergebnisse erzielen die Teilnehmenden in Pommertsweiler mit der Schleudertechnik.
Den Weihnachtsbaum zu stoßen, funktioniert. Aber mit der Spitze nach vorn, bremst der Christbaum sich selbst aus. Bessere Ergebnisse erzielen die Teilnehmenden in Pommertsweiler mit der Schleudertechnik.

Christbaum-Werfen: Schleudertechnik offenbar effektiver als Stoßtechnik

Der erfolgreichste Weg zum Pokal ist eine Schleudertechnik, vergleichbar mit dem Hammerwurf. "Zwei drei mal drehen und wenn der richtige Moment kommt, dann loslassen", so beschreibt Titelverteidiger Marvin Biehlmaier seine Technik. 10,43 Meter, das war in diesem Jahr unübertroffen.

Neben der Technik sind auch die Zutaten wichtig: "Wir haben uns jetzt warm gemacht. Haben natürlich erst noch einen Glühwein trinken müssen und was Essen müssen", so Biehlmaier. "Und dann wird das im Laufe der Zeit besser."

Christbaum-Weitwurf Pommertsweiler: Es kommt darauf an, im richtigen Moment loszulassen.
Christbaum-Weitwurf Pommertsweiler: Es kommt darauf an, im richtigen Moment loszulassen.

In der Klasse der Frauen wurden Weiten von rund sieben Metern erzielt. Die Kinder in Pommertsweiler sind offenbar geschickt und sportlich, sie warfen die Bäume acht Meter weit. Aber sie haben auch den kleinsten und leichtesten Baum. Die Jugendlichen, die Damen, die Herren, sie alle haben jeweils ihren eigenen Baum, der vom Verein gestellt wird. Diese Regel macht den Wettbewerb fair.

An die 200 Menschen haben sich das Spektakel angeschaut. Die Teilnehmerzahl lag etwas unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, wegen der klirrenden Kälte. Organisator Tobias Kreher freut sich trotzdem: "Dass die Leute hier in Pommertsweiler zusammenkommen und gemeinsam den Jahresauftakt feiern - und das im Rahmen eines Wettbewerbs - finden wir echt klasse".

Christbaum-Weitwurf in Pommertsweiler - Erlöse aus dem Winter fließen ins Frühjahr

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Erstmals publiziert am
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Autor/in
Rainer Schlenz
Rainer Schlenz
Maja Nötzel
Porträt der Redakteurin Maja Nötzel im blauem Pullover

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