Täter flüchtig

Vier bewaffnete Einbrecher überfallen Familie in Altenstadt

Überwältigt, gefesselt, geschlagen: Bewaffnete Einbrecher haben eine Familie in Altenstadt (Kreis Neu-Ulm) am Pfingstwochenende in ihrem Haus überfallen und ausgeraubt.

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Von Autor/in Catharina Straß

Es klingt wie ein Alptraum: Vier bewaffnete und maskierte Männer haben in Altenstadt im Landkreis Neu-Ulm eine Familie in deren Haus überfallen. Die Täter überwältigten ihre Opfer und raubten Wertgegenstände im hohen fünfstelligen Bereich.

Einbrecher durchsuchen Haus über zwei Stunden

Die Männer waren Pfingstsonntag kurz vor Mitternacht in das freistehende Haus im Teilort Illereichen eingedrungen. Laut Polizei überraschten die dunkel gekleideten Männer die Mutter am Sonntag kurz vor Mitternacht in der Küche. Sie brachten die Frau "gewaltsam in den Flur", heißt es in einer Mitteilung der Polizei Schwaben Süd/West. Auch der Vater sowie die beiden jugendlichen Töchter wurden in den Flur gebracht und dort von den Tätern gefesselt.

Anschließend durchsuchten die Einbrecher das ganze Haus nach Wertsachen. Wie die Polizei mitteilt, hatten die Täter Schusswaffen bei sich und schlugen die beiden Erwachsenen mehrfach mit der Hand ins Gesicht. Zwei Stunden waren die Täter, die mit osteuropäischem Akzent sprachen, demnach im Haus zugange.

Räuber erbeuten Wertsachen von bis zu 100.000 Euro

Dann flüchteten die Räuber. Schmuck und Wertgegenstände nahmen sie mit. Die Familie konnte sich selbst von den Fesseln befreien und setzten einen Notruf ab. Die beiden Eltern waren laut Polizei leicht verletzt. Laut einem Polizeisprecher seien die immensen psychischen Folgen bei der Familie allerdings deutlich schlimmer als die Verletzungen.

Eine erste Suche, unter anderem mit einem Hubschrauber, blieb bislang ohne Ergebnis. Bei dem Überfall erbeuteten die Männer Schmuck und Wertgegenstände im Wert von 50.000 bis 100.000 Euro. Auf der Suche nach den Tätern hofft die Polizei jetzt auf Hinweise von Zeugen, einzelne hätten sich laut einem Sprecher auch bereits gemeldet.

Was die Zeugen beobachtet hatten, teile die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit. Auch nicht, ob es sich möglicherweise um einen von langer Hand geplanten Einbruch handelte.

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