Zwei Mal falsch auf die Autobahn gefahren

A7 bei Ulm: Falschfahrer wegen versuchten Totschlags in U-Haft

Ein 70-jähriger Autofahrer soll im Raum Ulm zwei Mal falsch auf die A7 aufgefahren sein. Die Polizei stoppte den Mann. Nun wird wegen versuchten Totschlags gegen ihn ermittelt.

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Die Polizei hat auf der A7 einen Falschfahrer kurz vorm Kreuz Ulm/Elchingen gestoppt. Der Mann soll in der Nacht zu Mittwoch zwei Mal falsch auf die Autobahn aufgefahren sein. Inzwischen sitzt der 70-Jährige wegen Verdachts auf versuchten Totschlag in Untersuchungshaft.

Zwei Mal falsch auf der A7 auf der Überholspur unterwegs

Um kurz vor Mitternacht meldeten Zeugen den Falschfahrer auf der A7 bei Langenau (Alb-Donau-Kreis). Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, war der Autofahrer nachts zunächst von einem A7-Parkplatz aus falsch auf die Autobahn aufgefahren. Auf der Überholspur sei er dem Verkehr bis Langenau entgegengerast.

Dann fuhr er ab und zunächst in die richtige Fahrtrichtung wieder auf. An einer Raststätte habe er sein Auto dann wieder in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn gelenkt. Auch hier fuhr er auf der Überholspur, bis die Polizei ihn stoppte - kurz vor dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen.

Vorwurf: Falschfahrer habe billigend in Kauf genommen, dass Menschen sterben könnten

Die Ermittler werfen dem Mann vor, erkannt zu haben, dass es zu einem Zusammenstoß hätte kommen können. Er habe billigend in Kauf genommen, dass Menschen hätten sterben können. Der 70-Jährige wurde am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft - wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Zum Motiv seines Handelns gibt es bislang keine Angaben. Die Ermittler haben das Fahrzeug und den Führerschein beschlagnahmt. Es werden noch Zeugen gesucht, die dem Falschfahrer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf der A7 zwischen Ulm, Langenau und Niederstotzingen begegnet sind.

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