15.000 Teelichter, Feuerwerk, das von Booten abgefeuert wird, musikalische Untermalung am Ufer, bunte Reflexionen auf der Donau und tausende begeisterte Zuschauer: Die Lichterserenade in Ulm hat am Samstagabend die Menschen an den Ufern mit ihrer besonderen Atmosphäre in ihren Bann gezogen.
Es war magisch, als die Donau angefangen hat zu strahlen.
Tolle, friedliche Stimmung bei der Lichterserenade 2026
Sobald sich die Lichter auf der Donau flussabwärts in Richtung Friedrichsau in Bewegung gesetzt hatten, kehrte an den dicht gefüllten Ufern und Brücken eine beinahe andächtige Ruhe ein. Schon gut eine Stunde, bevor das erste Teelicht die Wasseroberfläche berührte, waren die Ufer gut gefüllt. Das Publikum war bunt gemischt. Viele hatten sich mit Picknickdecken und Getränken einen Platz am Ufer gesichert. Zahlreiche Menschen folgten den flussabwärts treibenden Lichtern am Ufer. Livemusik und Feuerwerk sorgten für Staunen bei Jung und Alt.
Ulmer Stadtfeiertag Liveblog: Das war der Schwörmontag in Ulm
Am 20. Juli war Ulm einmal mehr im Ausnahmezustand - am Schwörmontag. Zehntausende Gäste waren bei der Schwörrede und beim Wasserumzug Nabada. Was los war, könnt ihr im Liveblog nachlesen und schauen.
So kommen die Teelichter auf die Donau (und wieder herunter)
Die ersten der insgesamt 15.000 Teelichter wurden wie immer per Hand gegen 22 Uhr von traditionellen Ulmer Schachteln ins Wasser gesetzt. Die Lichter sind einzeln in rotes oder gelbes Wachspapier verpackt. Das schützt vor dem Wasser und lässt sie schwimmen. Zudem wird das Licht der Kerzen dadurch noch bunter, was die langsam donauabwärts treibenden Lichter noch schöner macht.
Die bunten Teelichter sind nicht nur auf dem Wasser schön anzuschauen. Viele Zuschauer sammelten Lichter, die ans Ufer trieben, ein, um sie als Andenken zu behalten.
Ein paar Lichter dürften es vielleicht sogar bis zum Wasserkraftwerk Böfinger Halde geschafft haben. Dort werden sie in den kommenden Tagen abgefischt, sodass keins davon bis ins Schwarze Meer treiben wird.
Hitze hat Einfluss auf die Donau und die Lichterserenade in Ulm
Die Besonderheit in diesem Jahr war, dass die Lichterserenade wie in Zeitlupe ablief. Durch die anhaltende Hitze der vergangenen Tage hat die Donau im Moment nur wenig Wasser, was zu einer geringeren Fließgeschwindigkeit führt. Dadurch trieben die Lichter sehr langsam.