Ein Kleinbus und eine Straßenbahn sind am Donnerstagmorgen in Ulm-Böfingen zusammengestoßen. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, darunter vier Kinder. Die Polizei prüft nun, ob der Fahrer des Kleinbusses eine rote Ampel ignoriert hat.
Kollision in Ulm-Böfingen: Kleinbus wurde quer über den Bahnübergang geschoben
Der Fahrer eines Schülertransportes wollte laut Polizei offenbar trotz roter Ampel abbiegen und die Straßenbahnschienen überqueren. Der Kleinbus wurde dabei von der Linie 1 erfasst, quer über den Bahnübergang geschoben und schwer beschädigt. Zeugen leisteten erste Hilfe.
Neben Notärzten war auch die Feuerwehr im Einsatz. Denn es war zunächst nicht klar, ob möglicherweise Kinder im Fahrzeug eingeklemmt sind. Der 72-jährige Fahrer, eine Beifahrerin und vier Schüler wurden leicht verletzt. In der Straßenbahn gab es nach bisherigen Angaben keine Verletzten. Der Schaden allein an der Straßenbahn wird laut Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Bahn konnte jedoch trotz der Schäden zurück ins Depot gefahren werden.
Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen, die Böfinger Steige wurde komplett gesperrt. Der Betrieb der Linie 1 fiel im Bereich Böfingen für eine Stunde lang aus.