Fünf Hunde hatte der Unfallverursacher am Montagmorgen in seinem Auto dabei. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit seinem Kastenwagen auf der A7 auf Höhe Neu-Ulm unterwegs, als das Fahrzeug ohne Fremdverschulden von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das Bergen der Hunde gestaltete sich ein wenig schwieriger: Ein Hund starb noch an der Unfallstelle, zwei weitere rannten zunächst weg.
Hund stirbt noch an Unfallstelle
Warum der Hund gestorben ist, ist derzeit noch unklar. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll er bereits tot auf dem rechten Fahrstreifen gelegen haben, als die Polizei eintraf. Zwei Hunde hatte der Fahrer noch bei sich. Die konnten von Polizei und Feuerwehr schnell gesichert werden. Nach kurzer Zeit konnte auch einer der zwei Ausreißer durch die zahlreichen Einsatzkräfte vor Ort wieder einfangen werden.
Das fünfte Tier, ein Golden Retriever, irrte an einem Waldstück entlang. Die Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Einsatz von speziell ausgebildeten Hundeführern unterstützt. Zusätzlich sind auch Drohnen zum Einsatz gekommen, um die Umgebung und mögliche Aufenthaltsorte des Hundes aus der Luft abzusuchen.
Hund tot auf der A7 gefunden: rund 20 Kilometer weiter südlich
Am Dienstag ist auf Höhe Vöhringen im Kreis Neu-Ulm ein toter Hund in der Mittelleitplanke entdeckt worden. Dabei handelt es sich laut Polizei um das Tier, das nach dem Unfall entlaufen war. Der Halter konnte seinen Hund identifizieren. Nachdem die Suche bereits am Montagnachmittag eingestellt worden war, hatte sich der Halter selbst auf die Suche gemacht.
Zu wenige Transportboxen für die Hunde
Nach neuesten Erkenntnissen soll der 53-jährige Fahrer zu wenig Transportboxen für die Hunde dabei gehabt haben. Die vorhandenen Boxen waren außerdem nicht ordnungsgemäß gesichert und lagen teils zertrümmert im Laderaum.
Warum der Mann mit seinem Wagen von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar. Gegen ihn wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Für die Autofahrer auf der A7 hatte der Einsatz deutliche Auswirkungen: Der Verkehr staute sich am Morgen auf einer Länge von rund neun Kilometern, weil eine Fahrspur gesperrt werden musste.