Bei einer Razzia in Laichingen, Blaubeuren, Ulm und Neu-Ulm Anfang Juni hat die Kriminalpolizei Mitglieder einer neunköpfige Bande vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Drogen verkauft und mehrere Einbrüche begangen zu haben.
Razzia wegen Drogen, Einbrüchen und Diebstählen
Die Männer und eine Jugendliche im Alter von 16 bis 50 Jahren sollen in wechselnder Besetzung Einbrüche und Diebstähle in Ulm und Laichingen (Alb-Donau-Kreis) verübt haben. Bei ihren Raubzügen erbeuteten sie unter anderem Buntmetall und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Kriminalpolizeien Ulm und Neu-Ulm.
Außerdem wird ihnen der Handel mit Drogen vorgeworfen. Bei insgesamt acht Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler Kokain, Amphetamine, Marihuana und eine Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen. Gegen die Gruppe ermitteln Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei jetzt wegen schweren Bandendiebstahls und unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Teil der mutmaßlichen Drogenbande: Haftbefehl gegen 28-Jährigen
Gegen einen 28-Jährigen aus Laichingen wurde mittlerweile Haftbefehl erlassen. Er wird laut Polizei unter anderem verdächtigt, einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielhalle in Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) verübt zu haben. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er sich bislang nicht geäußert.
Die anderen Tatverdächtigen sind nach ihrer Festnahme wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Polizei dauern weiter an.