Eine 58-jährige Frau war am frühen Sonntagmorgen auf der B28 Höhe Senden im Kreis Neu-Ulm in ihrem Kleinwagen ums Leben gekommen. Am Nachmittag starb eine 71-Jährige bei einem Unfall auf der A7 in Höhe Ballendorf im Alb-Donau-Kreis.
Der erste Unfall passierte am frühen Morgen kurz vor Senden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei rammte ein 49-jähriger Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit den Kleinwagen der Frau.
Da war sehr viel Energie im Spiel.
Beide Fahrzeuge kamen ins Schleudern. Der Kleinwagen der 58-Jährigen wurde dabei vom Wagen des Unfallverursachers meterweit vor sich hergeschoben und stieß schließlich gegen die Mittelleitplanke. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.
Tödlicher Unfall auf der B28: Unfallverursacher soll nicht angeschnallt gewesen sein
Nach SWR-Informationen war der Unfallverursacher nicht angeschnallt. Er benutzte offenbar einen sogenannten Gurt-Adapter, also ein Metallteil, das dem Auto signalisiert, dass der Gurt geschlossen sei. Dadurch wurde das Sicherheitssystem des Autos überwunden.
Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Bei ihm wurde eine Blutentnahme angeordnet. Auch seine Beifahrerin erlitt laut Polizei "erhebliche Verletzungen". Die Staatsanwaltschaft Memmingen beauftragte einen Unfallgutachter, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Sportwagen kam auf der A7 alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab
Den zweiten tödlichen Unfall gab es am Sonntagnachmittag auf der A7 in Höhe Ballendorf im Alb-Donau-Kreis. Laut Polizei kam der Sportwagen ohne Beiteiligung anderer Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und blieb auf einem Feldweg liegen. Dabei wurde der 62-jährige Fahrer schwer verletzt. Seine 71-jährige Beifahrerin starb an ihren schweren Verletzungen.