Nach dem Unfall mit zwei schwerverletzten Grundschulkindern in Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) liegt das Ergebnis einer Blutprobe des Unfallverursachers vor. Wie die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm am Montag mitteilten, wurde in seinem Blut ein Wirkstoff gefunden, der das Autofahren beeinträchtigen kann.
Grundschüler bei Unfall schwer verletzt Auto erfasst zwei Kinder auf Gehweg in Dornstadt
Am Dienstagnachmittag sind zwei Kinder auf einem Gehweg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Warum das Auto in Dornstadt von der Straße abkam, ist noch unklar.
Ermittlungen der Polizei: Medikament auf ärztliche Empfehlung eingenommen?
Obwohl der Wirkstoff die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann, ist weiterhin unklar, ob die Medikamenteneinnahme die Ursache für den Unfall war. Das sei bislang nicht bestätigt, heißt es. Deshalb seien weitere Untersuchungen erforderlich.
Unklar ist auch noch, ob der 67-Jährige das Medikament auf ärztliche Empfehlung eingenommen hat. Das ist nach Auskunft eines Polizeisprechers noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Blutentnahme bei dem Unfallverursacher angeordnet. Es bestand der Verdacht, dass der 67-Jährige bei dem Unfall unter dem Einfluss von Medikamenten stand und daher nicht in der Lage war, sein Auto richtig zu führen.
Der Autofahrer war am 13. Mai in Dornstadt mit seinem Fahrzeug auf einen Gehweg geraten und hatte dort ein Mädchen und einen Jungen erfasst. Die beiden neunjährigen Kinder wurden durch den Zusammenprall schwer verletzt. Nach dem Unfall war der 67-Jährige laut Zeugen zusammengesackt in seinem Auto gefunden worden.