Nicht verzollter Goldschmuck, illegale Waffen und geschmuggelte Zigaretten sind in der ersten Woche der Kontrollen zum Ferienende vom Zoll gefunden worden. In 40 Fällen haben die Zöllner auf der A7 und A8 schon Schmuggelware gefunden.
Goldschmuck hauptsächlich aus der Türkei
Der Goldschmuck stammt nach Angaben des Hauptzollamtes Ulm zum Großteil aus der Türkei. Bei der Einreise in die Europäische Union sei keines der 60 Schmuckstücke im Wert von rund 100.000 Euro gemeldet oder verzollt worden, darunter Ringe, Armreife, Ketten und Medaillons.
Insgesamt werden dafür jetzt 20.000 Euro Einfuhrabgaben und weitere 10.000 Euro Sicherheit für die zu erwartenden Geldstrafen fällig. Der Zoll hat 28 Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung eingeleitet. Wer seine Ware nicht verzollt, hinterzieht automatisch Steuern. Das Gold sei teilweise kreativ versteckt gewesen, unter anderem in einer Mehldose.
Zöllner finden bei Kontrollen auf A7 und A8 auch Waffen und Zigaretten
Neben dem Goldschmuck wurden etliche illegale Waren gefunden, darunter Messer und Elektroschocker. Außerdem entdeckten die Zöllner rund 10.000 geschmuggelte Zigaretten, hieß es weiter vom Hauptzollamt.
Die Zollkontrollen zum Ferienende gehen bis in den September. Unter anderem seien dieses Jahr ein Röntgenmobil für schnelle Kontrollen und Zollhunde mit im Einsatz. Laut Sprecher gibt es die Kontrollen schon seit mehr als fünf Jahren. Dabei finden die Beamten immer mehr.