Ferienstart in Nordrhein-Westfalen (NRW), Urlaubszeit in vielen Bundesländern und volle Straßen im Süden: Wer am Wochenende mit dem Auto durch Baden-Württemberg fahren will, sollte vor allem auf den Autobahnen mehr Zeit einplanen - oder direkt auf ruhigere Reisetage ausweichen. Besonders rund um die gesperrte Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim auf der A6 droht laut Innenministerium Stau. Neben der A6 wird es laut ADAC Württemberg voraussichtlich auf den Strecken in Richtung Süden voll. Dazu gehören die Autobahnen 5, 7, 81 und 8 mit dem Langzeit-Nadelöhr an der Baustelle bei Pforzheim.
"Denn Baden-Württemberg ist als Transitland und Urlaubsregion zunehmend durch den Reiseverkehr in der Ferienzeit betroffen", sagte Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg. Viele Reisende passierten die baden-württembergischen Autobahnen auf der Fahrt in die klassischen Urlaubsländer im Süden und auch wieder auf dem Weg zurück nach Hause.
Weniger Verkehr am Sonntag oder kommende Woche
Der Sonntag sollte nach Einschätzung des ADAC hingegen deutlich ruhiger verlaufen. Zeitlich flexible Reisende seien außerdem in der kommenden Woche zwischen Montag und Donnerstag wesentlich entspannter unterwegs.
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Der ADAC empfiehlt auf der A6, nicht auf die Navis zu hören, sondern den Schildern zu folgen. Laut der Autobahn GmbH des Bundes gibt es mehrere Umleitungen für die Sperrung. Ab dem Autobahnkreuz Walldorf werden etwa die Autofahrer aus Richtung Heilbronn und aus Karlsruhe auf die A5 umgeleitet. Die Strecke führt bis zum Autobahnkreuz Heidelberg, wo auf die A656 nach Mannheim gewechselt werden kann. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Saarbrücken, die auf der A6 unterwegs sind, werden bereits am Autobahnkreuz Frankenthal auf die Möglichkeit der weiträumigen Umfahrung über die A61 hingewiesen.
Wetter am Wochenende: Sonne satt
Wer nicht im Stau steht kann das Wetter am Wochenende draußen genießen. Die Menschen in Baden-Württemberg dürfen sich über Sonne satt freuen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Stuttgart mitteilte. Und auch das Gewitterrisiko sei verbreitet eher gering, sagte ein DWD-Meteorologe. "Es geht schon in Richtung sommerliches Niveau", sagte der Experte.
Nach dem Samstag mit Temperaturen von 22 bis 28 Grad legt der Sonntag laut DWD temperaturtechnisch noch eine Schippe darauf: bis zu 29 Grad sind drin. Am Bodensee und am Hochrhein seien kleinere Gewitter möglich. Im Norden könnte es laut dem Experten vereinzelt Schauer geben. Im Großen und Ganzen halte sich aber schönes Sommerwetter.