Seit Donnerstagabend hatte die Vollsperrung auf der A6 bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) für viele Staus und Behinderungen gesorgt. Laut Autobahnpolizei rollt der Verkehr dort seit Dienstagmorgen wieder. Die Vollsperrung hatte in den vergangenen Tagen für Stau und stockenden Verkehr gesorgt. Betroffen war vor allem die Ausweichstrecke über die A5 zwischen dem Kreuz Heidelberg und dem Kreuz Walldorf. Grund für die Sperrung waren nach Angaben der Autobahn GmbH die Bauarbeiten am Neubau einer Brücke. Diese gehört zur B39 und führt direkt an der Anschlussstelle Schwetzingen-Hockenheim über die A6.
Am ersten Tag der Vollsperrung der A6 bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) hatte es auf den Ausweichstrecken teils erhebliche Probleme gegeben. Im Bereich der Bundesstraße 291 bildete sich laut Polizei ein langer Rückstau bis auf die A6 und sogar zurück bis zur A61 am Dreieck Hockenheim. Dort wurde eine Ampel abgeschaltet, weil sie den Verkehrsfluss angesichts der große Mengen an Fahrzeugen nicht steuern konnte.
Überleitung von A61 zur A6 am Dreieck Hockenheim zusätzlich gesperrt
Zusätzlich wurde am Freitag am Dreieck Hockenheim die Überleitung von der A61 auf die A6 in Richtung Mannheim gesperrt, weil einige Verkehrsteilnehmer verbotenerweise auf der Autobahn gewendet hatten. Diese Sperrung ist inzwischen ebenfalls aufgehoben.
Vollsperrung der A6 bei Hockenheim: Ein "Kraftakt"
Die Autobahn GmbH sprach im Vorfeld von einem "letzten großen Kraftakt" im Rahmen der Bauarbeiten. Die Sperrung sei nötig gewesen, um in möglichst kurzer Zeit eine ganze Reihe von Arbeiten an der Brücke und den Fahrbahnen sicher durchführen zu können. Unter anderem wurden mit Hilfe von Hubsteigern Gerüste abgebaut. Außerdem wurden der Korrosionsschutz angebracht und einige Fahrbahnen am Kleeblatt der Anschlussstelle saniert.
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Für viele Menschen aus anderen Bundesländern führt der Weg in den Sommerurlaub quer durch Baden-Württemberg. Deshalb droht auf bestimmten Strecken am Wochenende viel Verkehr.
Wegen Vollsperrung: Nicht dem Navi vertrauen
Der Verkehr wurde sowohl örtlich als auch großräumig umgeleitet. Am Kreuz Walldorf und am Kreuz Mannheim wurden eigens spezielle LED-Wegweiser dafür eingerichtet. Um Staus zu vermeiden, appellierte die Autobahn GmbH an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Navigationssysteme auszuschalten.
Nach Vollsperrung noch kleinere Arbeiten nötig
Nach der Vollsperrung stehen laut Autobahn GmbH nur noch kleinere Arbeiten an. Bis Ende Juli soll der Verkehr dann wieder ungehindert über die A6 fließen können. Auf der B39 dauern die Arbeiten aber vermutlich noch bis September. Dann soll auch die neue Brücke freigegeben werden.