Sorgenkind bleibt Pforzheim

Verkehr in den Osterferien: So ist die Lage auf den Straßen in BW

Volle Straßen und lange Autoschlangen rund ums Osterwochenende: Wann und wo in Baden-Württemberg mit besonders langen Staus zu rechnen ist.

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Am Karfreitag wird es wahrscheinlich vor allem vormittags voll auf den Straßen werden. Für den Karsamstag und den Ostersonntag erwartet der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) eine sehr ruhige Lage auf den Straßen in Baden-Württemberg. Die meisten Reisenden seien dann bereits am Ziel und die Straßen entsprechend frei. Für den Ostermontag rechnen die Expertinnen und Experten mit Rückreiseverkehr nach dem langen Wochenende und entsprechend vollen Straßen.

So ist die Lage auf den Straßen in Baden-Württemberg:

Stau-Hotspots in Baden-Württemberg

Zu den Stau-Hotspots, an denen es um Ostern besonders voll werden dürfte, gehören zum Beispiel die Autobahnen 5, 81 und 8 mit dem Langzeit-Nadelöhr an der Baustelle bei Pforzheim. "Das Sorgenkind bleibt der Bereich bei Pforzheim, der durch den Oster-Reiseverkehr noch weiter belastet wird", sagte Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg.

Staugefahr gibt's aber auch auf der A5 Heidelberg - Karlsruhe und der A6 Mannheim - Heilbronn in beiden Richtungen. Auch auf der A7 Würzburg - Ulm könnte es in beiden Richtungen voll werden.

Baustellen mit Staugefahr

Während der Ferienzeit verschärfen einige Autobahn-Baustellen das Staugeschehen - nicht nur in Pforzheim. Auf der A7 zwischen Heidenheim und Brenztalbrücke könnte eine Baustelle in beiden Richtungen für Stau sorgen. Auch auf A81 Stuttgart Richtung Heilbronn zwischen Ludwigsburg-Nord und Rastplatz Kälbling könnte es sich wegen einer Baustelle stauen, ebenso zwischen dem Dreieck Leonberg und Stuttgart-Feuerbach bei der Baustelle Engelbergtunnel.

Bei Stau: Autobahnen umfahren bringt wenig

Das Umfahren der Autobahnen bringe aber nicht viel. Sinnvoll sei eher azyklisches Fahren nach Wochentagen und Uhrzeit: "Wenn man weitgehend frei Fahrt haben will, sollte man Samstag oder Sonntag fahren", sagte Julian Häußler, Sprecher des ADAC in Württemberg. Auch die Uhrzeit sei wichtig: "Als Faustregel gilt hier: Vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr." Zu dieser Zeit sollten auch die Hauptstrecken Richtung Süden deutlich freier sein.

Auch auf den Fernstraßen der angrenzenden Alpenländer ist zeitweise mit hohen Verkehrsbelastungen zu rechnen. Besonders betroffen sind die Brenner-, Tauern- und Gotthardroute. Auch auf den Bundesstraßen in die Wintersportgebiete ist erhöhtes Verkehrsaufkommen möglich.

Verzögerungen an Grenzen möglich

Obwohl an den Grenzen stichprobenartig kontrolliert wird, rechnet der ADAC insgesamt nicht mit flächendeckend langen Wartezeiten. An einzelnen Übergängen kann es jedoch zu Verzögerungen kommen. Beispielsweise bei der Ausreise nach Frankreich sind Verzögerungen möglich.

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Joana Kerschbaum
Bild von SWR-Redakteurin Joana Kerschbaum