Dauerfrost, knackig kalte Nächte, aber auch Sonne bestimmen das Wetter in Baden-Württemberg. Am Sonntag soll es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vor allem am Hochrhein und am Bodensee viel Sonne geben. Im Norden des Landes ist es stärker bewölkt. In großen Teilen Baden-Württembergs bleibt es eisig kalt. Vor allem im Bergland und in Oberschwaben herrscht Dauerfrost bei rund minus 4 Grad an der Baar, im Rheintal werden maximal etwa plus 2 Grad erreicht.
Der Wind weht schwach aus Richtung Südwesten mit vereinzelten Böen. Mit Neuschnee ist laut SWR-Wetterexpertin Claudia Kleinert nicht zu rechnen, dafür aber weiterhin mit "Eiseskälte".
Bis zu minus 17 Grad in der Nacht auf Montag
In der Nacht zum Montag zieht die Kälte noch einmal deutlich an. Die Temperaturen sinken auf minus 6 bis minus 13 Grad, im Allgäu sind örtlich sogar bis minus 17 Grad möglich. Auch zum Wochenstart ist kein Tauwetter in Sicht. Die Höchstwerte liegen landesweit unter null: im Bergland bei etwa minus 6 Grad, in tieferen Lagen um minus 1 Grad.
Wenig Unfälle trotz Winterwetter
Trotz winterlicher Straßenverhältnisse in Baden-Württemberg hat die Polizei kaum Unfälle auf glatten Straßen gemeldet. Lediglich im Bereich des Polizeireviers Heilbronn kam es den Angaben zufolge zu elf Unfällen mit insgesamt drei leicht verletzten Menschen. Im Rest des Landes blieb es auf vereisten Straßen bei wenigen witterungsbedingten Zwischenfällen mit Blechschäden.