Wie kann sich Deutschland vor feindlichen Drohnen schützen? Diese Frage beschäftigt derzeit in Bund und Land die Politik. Es geht um komplexe rechtliche Fragen. Was ist erlaubt? Wer ist für die Abwehr zuständig? Polizei oder Bundeswehr? Hinzu kommt aber auch die Frage: Was ist überhaupt technisch möglich? Mitreden kann dabei die Firma Aaronia aus Strickscheid in der Eifel: Sie hat sich auf Drohnenabwehr spezialisiert.
Ihr Funkdecodiersystem gibt darüber Auskunft, wo sich eine Drohne in der Luft befindet und von wo aus ein Pilot sie steuert. Zusammen mit Kamera und Radar kann so ein Luftraum überwacht werden.
Störsender holt die Drohne vom Himmel
Die Firma bietet auch Methoden an, mit deren Hilfe eine Drohne anhand eines Störsenders vom Himmel geholt werden kann. Der Störsender sei in der Lage, die Funkfrequenz zwischen der Steuereinheit und der Drohne zu überlagern und deshalb eine Kommunikation zwischen der Drohne und dieser Steuereinheit unmöglich zu machen, erklärt Stephan Kraschansky von Aaronia.
Der Krieg gegen die Ukraine habe das Thema Drohnenabwehr in den Mittelpunkt gerückt, sagt er. Seine Firma beliefert auch Flughäfen wie London Heathrow oder Singapur.