Insgesamt wurden zwölf Todesopfer von Januar bis Mitte September diesen Jahres von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Rheinland-Pfalz gezählt. Auffällig dabei ist, dass es keinen Todesfall in Schwimmbädern gab. Sieben Menschen ertranken in einem Fluss und fünf in einem See. In elf Fällen ertrank ein Mann, in einem Fall eine Frau. Positiv war, dass dieses Jahr bisher kein Kind unter elf Jahren bei einem Badeunfall ertrunken ist.
Dass Männer deutlich häufiger ertrunken sind, begründet die DLRG damit, dass sie sich häufiger selbst überschätzen. Auch handeln sie risikobereiter und gehen häufiger betrunken ins Wasser. Besonders bei jungen Männern sei das der Fall, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt der Deutschen Presseagentur.
Das ist beim Baden in Flüssen und Seen zu beachten
Wie die DLRG-Bilanz zeigt, sind alle Badetoten in Rheinland-Pfalz dieses Jahr in Flüssen und Seen ertrunken. Denn die sind lange nicht so sicher wie Schwimmbäder. Gefahren sind zum Beispiel die oftmals unklare Wassertiefe, die Wassertemperatur oder die Strömung. Auch das Landesamt für Umwelt rät deswegen davon ab, in Flüssen zu baden. In Rheinland-Pfalz ist kein Fluss oder größerer Bach als Badegewässer ausgewiesen. Das sind die wichtigsten Baderegeln laut DLRG:
Auf ganz Deutschland bezogen sind laut DLRG zwischen Januar und Mitte September 321 Personen bei Badeunfällen ertrunken. Das sind 33 weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Grund ist nach Einschätzung der DLRG unter anderem der viele Regen im Juli.
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