Mit 3D-Druckern produziert Dominik Schkalei Werbeprodukte für Firmen - etwa digitale Visitenkarten. Der junge Unternehmer geht seiner Leidenschaft täglich nach: Nach der Schule entwickelt er Designs und setzt Kundenaufträge um. Seine Zielgruppen sind kleine bis mittelständische Firmen in der Gastronomie, sagt er. Oder auch Vertriebsfirmen und Firmen, die auf Messen ausstellen, das seien seine Hauptfirmenkunden.
Sein Geschäft in der Innenstadt von Daun in der Vulkaneifel hat er gerade erst eröffnet. Hier druckt und verkauft er seine Produkte. Das Geschäft läuft. Aber auch Dominiks Unternehmen ist von der angespannten Wirtschaftslage in Deutschland betroffen. Gerade für Werbeartikel seien Kunden immer weniger bereit, Geld auszugeben, sagt Dominik Schkalei.
Kostendruck spürt auch der Jung-Unternehmer
Hinzu kämen noch die gestiegenen Kosten - vor allem die Fixkosten. Das spürt auch er: "Man hat die Angst, dass immer weniger Kunden kommen, weil das Geld knapp ist. Aber ich möchte mich davon nicht abhalten lassen. Ich bin ganz guter Dinge, dass sich das jetzt mit der Zeit entwickelt."
Trotz der angespannten Wirtschaftslage blickt Dominik Schkalei optimistisch in die Zukunft. Die Selbstständigkeit erfüllt ihn. So sehr, dass er diesen Schritt jederzeit wieder gehen würde. Gleichzeitig möchte er auch andere dazu ermutigen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen: "Ich bin überzeugt, dass man auch in Deutschland nach wie vor eine Firma gut aufbauen kann."
Dominik will weiter expandieren
Für die kommenden Jahre plant Dominik, sein Unternehmen weiter auszubauen und zusätzliche Firmen zu gründen. Von seinen Eltern wird Dominik jedenfalls unterstützt. Sie hatten ihm schon als Kind seinen ersten 3D-Drucker geschenkt.
Um seine Firma gründen zu können, musste er als Minderjähriger allerdings zuerst das Familiengericht überzeugen. Auch damit hatte er Erfolg.