Gefährliche Raupen

Worms bekämpft Eichenprozessionsspinner

Quaddeln, Hautrötungen, Atembeschwerden - das und mehr können die Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners auslösen. Die Stadt Worms versprüht deshalb ein Biozid.

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Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem an Eichen leben und sich in langen Prozessionen – daher der Name – an den Ästen entlangbewegen.

Das Gefährliche an diesen Raupen: Sie haben Brennhaare am Körper, die bei Menschen teils schwere Hautreizungen, Atembeschwerden oder im Extremfall sogar einen allergischen Schock auslösen können - selbst dann, wenn man die Raupen gar nicht berührt hat, da die Härchen vom Wind verteilt werden.

Kommunen versprühen Biozide

Deshalb gehen viele rheinland-pfälzische Kommunen mit befallenen Bäumen dieser Tage gegen die Eichenprozessionsspinner-Raupen vor. Denn die gefährliche Phase ist jetzt: Die Raupen schlüpfen etwa Mitte April und bilden zwei bis drei Wochen danach die Brennhaare aus.

In Worms beispielsweise werden Bäume mit einer speziellen Flüssigkeit besprüht, um sie zu schützen. Benedikt Stapf von der Baumpflege Rheinhessen sagt, das Biozid sei für Menschen unbedenklich und werde auf mehr als 250 Eichen im Stadtgebiet von Worms verteilt – vor allem an sensiblen Orten wie Parks, Schulen und Schwimmbädern.

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Beim Spaziergang im Wald, beim Toben auf dem Kinderspielplatz: In den kommenden Wochen sollte man im Land vorsichtig sein, denn der Eichenprozessionspinner ist wieder unterwegs.

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SWR