CDU-Bildungsministerin RLP setzt auf geplantes Handy-Verbot

Teilen

Stand

Von Autor/in Buttkereit, Christian

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Eiling-Hütig bezeichnet die Ergebnisse der neusten Pisa-Studie als Weckruf. In dem internationalen Bildungsvergleich schneiden deutsche Schülerinnen und Schüler bei Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften schlechter ab, als je zuvor.

Aus der Redaktion Landespolitik Christian Buttkereit:

Eiling-Hütig sagte, sie empfinde insbesondere die zurückgehende Chancengleichheit je nach sozialer Herkunft als alarmierendes Signal. Die CDU-Politikerin sprach von einem Tiefpunkt und deutlichem Auftrag, weiter konsequent und möglichst schnell zu handeln; mit stärkerer frühkindlicher Bildung, früheren Sprachstandserhebungen, mehr Sprachförderung und einem Ausbau der Naturwissenschaften und Informatik. Für eine gute und sichere Entwicklung der Kinder sei außerdem das von ihr angestrebte Handy-Verbot an Schulen unerlässlich, so die Ministerin. In der Pisa Studie hatten mehr Schüler als zuvor angegeben, durch digitale Geräte vom Unterricht abgelenkt zu sein.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Buttkereit
Christian