Rabea Rogge ist die erste und bislang einzige deutsche Frau im Weltraum. Im Technik Museum Speyer hat sie nun einen Ehrenplatz in der Ausstellung, in der alle deutschen Astronautinnen und Astronauten gewürdigt werden. Dort sind ab sofort auch mehrere Gegenstände zu sehen, die sie während ihres Aufenthalts im All bei sich hatte.
Magischer Moment im All
Vor rund einem Jahr flog Rabea Rogge im Rahmen einer privat finanzierten Mission ins Weltall. Gemeinsam mit drei weiteren Astronauten führte sie verschiedene Experimente durch. Für die Elektroingenieurin waren vor allem zwei Erlebnisse prägend: zum einen das Gefühl der Schwerelosigkeit, das sie als "wirklich magisch" beschreibt, zum anderen der Blick auf die Erde. Dieser habe sie emotional tief berührt: Die Menschheit habe "den perfekten Planeten" und könne "eigentlich alles erreichen".
Erste deutsche Frau im All und Vorbild
Erst zwölf Deutsche waren vor ihr im Weltall, Rabea Rogge ist die Nummer 13 und die erste Frau. Eigentlich wolle sie in einer Gesellschaft leben, in der es nichts Besonderes ist, als Frau etwas zu erreichen. Zugleich freue sie sich, wenn sie für andere eine Vorbildfunktion habe. Sie selbst habe sich von Menschen in technischen Spitzenpositionen inspirieren lassen und hofft, dass der Flug der nächsten Frau ins All "einfach normal" sein wird.
Erinnerungen zum Anfassen
Nach nur dreieinhalb Tagen war die Weltraummission für Rabea Rogge vorbei. Die Eindrücke und Erinnerungen aber bleiben und sind nun im Technik Museum Speyer erlebbar. Besucherinnen und Besucher können dort nicht nur persönliche Gegenstände der Astronautin sehen, sondern auch mehr über ihren Weg ins All und die Bedeutung ihrer Mission erfahren.
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