Am Landgericht Zweibrücken beginnt erneut der Prozess gegen einen Raser aus der Südwestpfalz. Das ursprüngliche Urteil - dreieinhalb Jahre Haft und Führerscheinentzug - wurde vom Bundesgerichtshof als fehlerhaft aufgehoben. Jetzt wird der Fall neu verhandelt. Der Vorwurf lautet auch dieses Mal: Illegales Autorennen mit zweifacher Todesfolge.
Tödlicher Unfall auf kurvenreicher Strecke in der Südwestpfalz
Laut Staatsanwaltschaft war der damals 27-Jährige im September 2023 auf der Landesstraße Richtung Salzwoog unterwegs. Die Strecke gilt als kurvenreich und unübersichtlich. Genau dort soll es zu dem folgenschweren Unfall gekommen sein, der zwei Menschen das Leben kostete.
Die Anklage wirft dem Mann vor, sein hochmotorisiertes Auto auf bis zu 230 km/h beschleunigt zu haben. Dazu soll er betrunken gewesen sein. Kurz vor dem Unfall soll er noch zwei Fahrzeuge gestreift haben, als ihm ein Auto auf der Fahrbahnmitte entgegenkam.
Frontalzusammenstoß: Ehepaar stirbt, mehrere Schwerverletzte
Mit bis zu 160 km/h soll der Angeklagte schließlich frontal in das Auto eines Ehepaars aus Baden-Württemberg gefahren sein. Beide starben noch am Unfallort. Fünf weitere Beteiligte wurden bei dem Unfall schwer verletzt.