Das haben Proben eines Labors ergeben. Laut der Kreisverwaltung wurden insgesamt zwölf sogenannte Staubkontaktproben ausgewertet. Nirgends konnten die giftigen Asbestfasern festgestellt werden.
Wie es zu dem Brand der Halle, in der auch die Lithium-Ionen-Batterien gelagert waren, kommen konnte, ist nach wie vor unklar. Am Donnerstag vergangener Woche wurden die Löscharbeiten abgeschlossen, das Gelände rund um die Halle wurde umzäunt.
In dem Industriekomplex in der Lessingstraße in Höhfröschen gibt es insgesamt fünf Lagerhallen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf weitere Hallen übergreifen konnten. Nach ersten Erkenntnissen war den Behörden nicht bekannt, dass dort so viele Batterien gelagert wurden. Sie wurden wohl für eine Heimspeicheranlage genutzt. Nach Angaben der Kreisverwaltung waren dort 1.500 Lithium-Ionen-Akkus gelagert.
Feuerwehr warnte Anwohner in Höhfröschen vor gefährlichen Dämpfen
Wegen der Nähe zu einem Wohngebiet wurden Anwohner über Lautsprecher sowie Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen und auf weitere Anweisungen zu warten. In der Nacht des Brandes führte die Feuerwehr zudem Luftmessungen durch.
Auch Flughafenfeuerwehr Zweibrücken im Einsatz
Insgesamt waren rund 200 Feuerwehrleute und Katastrophenschützer aus der gesamten Region - darunter auch Kräfte aus den Nachbarkreisen Pirmasens und Kaiserslautern sowie der Flughafenfeuerwehr Zweibrücken - im Einsatz. Auch ein Gefahrstoffzug aus Ludwigshafen war vor Ort.
Glühende Akkus wurden in Wassercontainern gesichert werden
Die glühenden Batterien wurden aus dem Gebäudeinneren herausgeholt und in Wassercontainer gelegt. Das war nach Angaben von Landrätin Ganster (CDU) die beste Lösung, um die Akkus abzukühlen.
Ob und wann eine Brandursache festgestellt werden kann, ist unklar. Die Feuerwehr vermutet, dass die Batterien das Feuer ausgelöst haben könnten.