Pünktlich um 19:11 Uhr endet eine lange Durststrecke in Eisenberg. Die Eisenberger Prunksitzung kann wieder stattfinden. Endlich - werden sich viele sagen. Doch dahinter steckt viel Arbeit, weiß Organisator Stefan Lauble vom Verein "Bürger für Bürger". Die sich ehrenamtlich mit rund 40 Helferinnen und Helfern für die Prunksitzung engagieren.
Gemeinsames Engagement für die Eisenberger Prunksitzung
"Bürger für Bürger" versteht sich als mulitkultureller Verein, der vor allem auf hilfesuchende Menschen zugeht. "Bei der Organisation haben auch Menschen aus verschiedenen Kulturen mitgeholfen. Darauf legen wir viel wert", betont Lauble. Und in diesem Fall hat die Fastnacht in der Stadt viele helfende Hände gebraucht.
Denn seit 1995 fand sich keiner mehr, der die Eisenberger Prunksitzung ehrenamtlich auf die Beine stellen wollte. Das war dieses mal anders. "Durch eine Freundschaft zwischen dem Fastnachtsverein Altleiningen und dem Sitzungspräsidenten und mir ist das Vorhaben entstanden", erklärt Stefan Lauble.
Musik, Tanz und politische Beiträge bei der Eisenberger Prunksitzung
Nach langen Vorbereitungen steht nun endlich das Programm. Es treten sieben Fastnachtsvereine aus der ganzen Umgebung und mehrere Gruppen aus Eisenberg auf. Und Stefan Lauble freut sich schon darauf: "Es wird ein abwechslungsreicher Abend. Mit dabei sind zum Beispiel die Dunnerschbejer Wildsaufetzer oder Trude Trash."
Für Kurzentschlossene, die noch an der Eisenberger Prunksitzung teilnehmen wollen, sieht es schlecht aus. Die Prunksitzung ist so gut wie ausverkauft. "Wir erwarten 400 bis 450 Gäste. Vereinzelt kann es aber noch ein paar Rückläufer geben. Aber das sind dann nur noch wenige Restkarten", sagt Stefan Laub. Die gibt es dann noch beim Verein "Bürger für Bürger". Einlass ist am Samstag (1. Februar) um 18 Uhr.