Erneute Zwangsversteigerung

Investor für evangelisches Krankenhaus Zweibrücken springt offenbar ab

Das ehemalige evangelische Krankenhaus in Zweibrücken sollte einen neuen Investor bekommen. Jetzt hat die Stadt aber mitgeteilt, dass das Krankenhaus erneut versteigert wird.

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Die Pläne, die der neue Investor für das Krankenhaus hatte, sind wohl Geschichte. Denn nach Angaben eines Sprechers der Stadt Zweibrücken bestehe aktuell kein Kontakt mehr zu dem Interessenten aus Köln. Deswegen hätten die Stadt und die anderen Gläubiger des insolventen Krankenhauses beschlossen, das Zwangsversteigerungsverfahren fortzuführen. Das sei wegen des Interessenten zwischenzeitlich ausgesetzt worden, heißt es von der Stadt. Denn eigentlich hätten die Gläubiger dem zuletzt angekündigten Verkauf bereits zugestimmt.

Pläne des neuen Investors für Krankenhaus Zweibrücken geplatzt

Der Investor hatte unter anderem Seniorenwohnungen und ein Hospiz in dem ehemaligen Krankenhaus vorgesehen. Im Erdgeschoss sollte ein Medizinisches Versorgungszentrum mit verschiedenen Fach- und Hausärzten entstehen. Auch eine Apotheke und eine Ladenpassage waren geplant: mit Friseur, Fußpflege und einem kleinen Supermarkt. Bereits in der Vergangenheit hatte es Pläne gegeben, das evangelische Krankenhaus Zweibrücken an eine Investorenfirma zu verkaufen. Diese waren aber ebenso gescheitert, weil das Unternehmen Insolvenz angemeldet hatte.

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Autor/in
SWR