Insgesamt werden nach Angaben der Stadt Kaiserslautern elf Kameras am und rund um das Rathaus installiert. Sieben Kameras auf dem Vorplatz, die restlichen vier an den Seiten des Rathauses. Schilder werden künftig darauf hinweisen, dass der Platz und das Gebäude videoüberwacht werden.
Trick ermöglicht Überwachung des Rathausvorplatzes in Kaiserslautern
Vorangegangen war eine monatelange Diskussion, ob die Überwachung überhaupt rechtmäßig ist. Möglich wurde das durch einen kleinen Trick: Die Stadt stufte den Vorplatz von einer öffentlichen Fläche zurück auf ein Privatgrundstück, das sich aber im Besitz der Stadt befindet.
KI soll für mehr Sicherheit sorgen
Installiert wird ein KI-gestütztes System. Die KI überwacht die Bilder der Kameras - erkennt sie tagsüber mögliche Gefahren, informiert sie speziell geschulte Mitarbeitende des Kommunalen Vollzugsdienstes. Diese werten die Bilder nach dem Vier-Augen-Prinzip aus. Am Abend und in der Nacht übernimmt die KI komplett und startet automatisch die Aufzeichnungen.
Immer wieder Straftaten rund um das Rathaus Kaiserslautern
Nötig wurde die Überwachung, weil es rund um das Rathaus immer wieder zu Straftaten gekommen war. Im vergangenen November ein Messerangriff, im Sommer war ein Mitarbeiter der Stadt angegriffen worden. Außerdem gab es immer wieder Fälle von Vandalismus oder Drogenkriminalität. Die Kameras sollen jetzt dabei helfen, die Kriminalität einzudämmen.