In Kaiserslautern gab es in diesem Jahr in Sachen Weihnachtsmarkt etwas Neues: Zum ersten Mal wurde der Weihnachtsmarkt nicht bis Silvester verlängert - stattdessen startete er eine Woche früher. "Das wurde auch gut angenommen", sagte Sprecherin Jeanette Distel. Sie und die anderen Budenbetreiber sprechen sich dafür aus, die neue Regelung in Zukunft beizubehalten.
Negativ habe sich ausgewirkt, dass für Musik auf dem Weihnachtsmarkt seit einigen Jahren höhere GEMA-Gebühren bezahlt werden müssen. Das habe zur Folge gehabt, dass das Programm kleiner gewesen sei und damit auch weniger Menschen gekommen seien. "Aber unterm Strich passt alles, wir sind zufrieden", so Jeanette Distel.
Belznickelmarkt in Pirmasens: Höhepunkt war Weihnachtssingen
"Solide" - mit diesem Wort fassen die Beschicker die Besucherzahlen des Pirmasenser Belznickelmarktes zusammen. Zwar habe es etwas weniger Umsatz als in den vergangenen Jahren gegeben - es halte "sich aber alles im Rahmen". Auch hier kamen besonders viele Besucher, wenn es auf der Bühne Programm gab: Zum Beispiel den Besuch des Nikolaus am 6. Dezember oder das offene Weihnachtssingen. Das habe sich am Vorabend des dritten Advents mittlerweile etabliert und werde immer beliebter.
Nikoläuse auf Motorrädern auf Weihnachtsmarkt in Zweibrücken
Höhepunkt und Besuchermagnet auf dem Zweibrücker Weihnachtsmarkt war nach Aussage von Mit-Organisator Heiko Saparatzki das Nikolaustreffen. 40 Nikoläuse hätten sich auf dem Markt eingefunden - darunter auch einige verkleidete Biker auf ihren Motorrädern, die für einen guten Zweck Spenden sammelten. Insgesamt zeigte sich Saparatzki zufrieden mit den Besucherzahlen und den Umsätzen der Beschicker.
Auch für den Weihnachtszauber in Kirchheimbolanden gilt: "Wenn es auf der Bühne Programm gab, dann waren auch viele Besucher da." Das hat der Verantwortliche Hartmut Kaschig gesagt. Und dabei war es egal, ob es der Kinderchor oder auch mal ein Huskygespann war, das eine Runde über den Markt drehte. Insgesamt werde der Weihnachtszauber gut angenommen, gerade an Wochenenden sei es voll gewesen.