Videos gehen viral

Nach Pyrotechnik auf Nordtribüne: FCK-Fan muss mit Stadionverbot und Bußgeld rechnen

Nachdem ein FCK-Fan beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Preußen Münster eine Pyrofackel auf der Nordtribüne direkt vor Ordnern gezündet hatte, muss er nun mit einem Stadionverbot und Bußgeld rechnen.

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Von Autor/in Johannes Zinßmeister

Mehrere Fans filmten den Mann dabei, wie er plötzlich - vermutlich aus Begeisterung über ein Tor des FCK - eine Pyrofackel zündete. Die Videos gingen im Netz viral - tausende Menschen teilten das Video auf unterschiedlichen sozialen Plattformen. Ein Grund dafür war wohl, dass er die Pyrofackel unmittelbar vor zahlreichen Ordnern zündete, was zum Teil für Unverständnis aber für Belustigung bei den anderen Fans sorgte.

Ordner und Polizisten nahmen die Personalien des Mannes auf, nachdem seine Pyrofackel abgebrannt war und verwiesen ihn aus dem Stadion. Der Staatsanwalt im Stadion stufte die Tat als Ordnungswidrigkeit und nicht als Straftat ein. Der Fall liegt jetzt bei den Ordnungsbehörden. Auf den FCK-Fan kommt jetzt möglicherweise ein Bußgeld zu.

Stadionverbot für FCK-Fan

Der FCK geht davon aus, dass der Mann zusätzlich 600 Euro zahlen muss. So viel verlangt der DFB nämlich als Strafe von den Vereinen pro abgebrannter Pyrofackel. Außerdem soll es für den Mann ein Stadionverbot geben, heißt es vom FCK. Der Verein müsse sich an entsprechende Richtlinien des DFB halten.